Bewertender Vergleich von Homebanking-Verfahren

3. November 1999
Sven Mayer
http://sven.mayer.net
-Folien, Referenzen, Aktuelles zur Diplomarbeit

2. Homebanking


3. Homebanking-Verfahren


4. Telefonbanking


5. Online-Dienst-Banking


6. Brokat


7. Netlife (Postbank)


8. Gries und Heissel / Hewlett Packard


9. MeChip


10. HBCI (Homebanking Computer Interface)


11. OFX (Open Financial Exchange)


12. HBCI - OFX
HBCI - OFX
  • frei verfügbar
  • frei verfügbar
  • 545 Seiten
  • 552 Seiten
  • multibankfähig
  • multibankfähig
  • Bankgeschäfte
  • Bankgeschäfte und Bezahltransaktionen
  • Bankenverbände
  • e-Commerce-Firmen
  • vielfach implementiert
    - meist deutsche Anbieter,
    z.B. Faktum, Brokat, Sparkassen,
    aber auch Intuit

    - HBCI-Kernel (Sparkassenorganisation)
    - HBCI-API (BdB)
  • vielfach implementiert
    - viele amerikanische e-Commerce-Anbieter,
    natürlich Microsoft, Intuit
  • 5x in Verwendung
    - Raiffeisen-Volksbank eG Mainz
    - Volksbank Aachen Süd eG
    - Hamburger Sparkasse
    - BfG Bank AG
    - Dresdner Bank AG:
    - seit 16. August 1999
    - erste Großbank mit HBCI-Banking
    - vorher kein Internetbanking
  • nicht in Verwendung
    - nichts gefunden


13. HBCI - OFX
HBCI - OFX
  • Zahlungsverkehr Inland
    - Überweisungen
    - Lastschriften
    - Daueraufträge
    - Sammelaufträge
  • Zahlungsverkehr Inland
    - Überweisungen
    - Lastschriften (als Überweisungen aufs eigene Konto)
    - Daueraufträge
    - Sammelaufträge (als mehrere Einzelaufträge)
  • Umsatzinformationen
  • Umsatzinformationen, auch für Kreditkarten
  • Termineinlagen
    - Festgeld, neu, ändern etc.
  • Wertpapiere
  • Wertpapiere
  • Zahlungsverkehr Ausland
  • Zahlungsverkehr Ausland
    - Keine Länderangabe möglich
    - aber Erläuterung, welche Parameter für welches Land
  • Bestellungen
    - Karten, Schecks, Formulare
  • Bestellungen nur per Mail
  • Informationen
  • Informationen
  • Bezahlung / Bons


14. HBCI - OFX
HBCI - OFX
  • Trennzeichensyntax
    - vermeidet Overhead
    - viele transparent eingestellte Formate
    (S.W.I.F.T. [Wertpapiere]/ DTAUS)
    ermöglichen schnelle Weiterverarbeitung

    - EDIFACT ähnliche Trennzeichensyntax
    - HBCI ist vollständig spezifiziert,
    lässt weniger Realisierungsvarianten zu,
    wie ZKA-Dialog

    - Komprimierung möglich
  • OFXSGML
    - übersichtlicher
    - Umsetzung der Daten muss in OFX-Software
    des Kreditinstitutes erfolgen

    - financial data markup language
    - nicht so genaue Definitionen wie HBCI,
    lässt daher Unterstandarts zu
  • feste / optionale Felder
  • <Tags>
  • festgeschriebener Standart /
    einige Sprachen definiert

    - deutsch, englisch, französisch
    - MIME:application/hbci
    - PORT 3000
  • lässt Unterstandarts für
    verschiedene Länder zu

    - MIME:application/x-ofx
    - SSL-PORT 443
  • Annahme: Kundensystem ist unsicher und ungenau
    - z.B. Zeitstempel des Kunden nicht relevant
    - viele Sicherheitsabfragen schon auf
    Kundenseite vorgesehen

    - Auf Bankseite wird trotzdem alles nochmal überprüft
    - einige Dinge auf Kundenseite nicht überprüfbar (z.B. Limits)
  • Vertrauen in Kundensystem
    - z.B. Zeitstempel des Kunden
    und des Servers relevant
  • endgeräteunabhängig


15. HBCI - OFX
HBCI - OFX
  • Text und eingestellte Binärdaten
  • Text (OFXSGML)
  • signiert und verschlüsselt
    - Verschlüsselung mit Triple-DES
    Nachrichtenschlüssel

    - Für jede Nachricht neuer Nachrichtenschlüssel
    - getrennte Chiffrierschlüssel und Signierschlüssel
    - Chiffrierschlüssel dienen nur zum verschlüsseln
    von Nachrichtenschlüsseln

    - Verfahren: RSA (Software) oder MAC (Chipkarte)
    - noch keine ZKS-einheitliche RSA-Chipkarte,
    ist aber in Vorbereitung

    - MAC - Schlüssel verlassen nie Karte die Karte
    - MAC - keine Nichtabstreitbarkeit, da auch Bank
    Kunden-Nachrichten signieren kann, aufgehoben
    durch Vertrauensverhälnis Kunde / Bank
  • SSLv3 (optional) / application-level security (opt.)
    - Type I: Passwort und Zufallsdaten vom Server mit
    öffentlichem Schlüssel des FI (Financial Institution)
    verschlüsselt

    - kein Bezug (Hash etc.) zum Rest der Nachricht
    - erfordert channel-level-security (SSLv3)
  • ZKA UN/EDIFACT / X.509
    - Zertifikate
  • X.509 v3 / festgelegte CA‘s
    - Zertifikate
    - CA's noch nicht benannt
  • verschiedene Übertragungswege,
    auch unsichere Netze

    - Internet / Online-Dienst:
    FIF (BTX), FTP, Telnet

    - Elektronische Signaturen und Datenverschlüsselung
    auch für unsichere Netze geeignet

    - Zertifikate
  • Internet: TCP/IP; HTTP; SSLv3
  • Online oder Offline
    - Statusprotokolltechnik (offline):
    Aufträge entgegennehmen und ohne
    Leitungsverbindung
    zum Kunden weiterverarbeiten

    - Online-Status:
    Aufträge annehmen und online Status zurückliefern
    (dauerhafte Verbindung notwendig)

    - Faktum: Programm: Offline schreiben der Aufträge /
    Installation nötig

    - Faktum: Applet: Online schreiben der Aufträge /
    (überall einsetzbar / Kartenleser ?!?)
  • Server zerfiziert


16. Aussichten


17. Referenzen