Der israelische Computer Experte Adi Shamir stellte in der letzten Woche einen
Gerät vor, mit dem sich Codes, die bisher für finanzielle Transaktionen
als ausreichend sicher galten, in windeseile knacken lassen sollen. Das Gerät
existiert bisher zwar nur auf dem Papier, sollte es jedoch funktionieren,
würde es die gesamte bisher eingesetzte Kryptographie ad absurdum führen.
Shamir, selbst einer der Entwickler der RSA Verschlüsselung, kombiniert
dabei existierende Technik in einem speziellen Rechner, der sich zu vernünftigen
Kosten realisieren lassen sollte, meint die New York Times.
Mit Shamirs Technologie soll sich das Knacken einer mit einem 140 Zeichen langen
Schlüssel kodierte Nachricht soweit vereinfachen lassen, als hätte man
es mit einem Schlüssel zu tun, der eine Länge von nur 80 Zeichen hat.
Würde die Shamirs Maschine existieren, wären Schlüssel mit weniger
als 512 Bit als unsicher einzustufen. Schlüssel mit einer Länge von
1024 Bit wären auf nach heutigem Stand der Technik zwar dennoch sicher,
doch wird auf deren Verwendung aus Performancegründen zumeist verzichtet.
Nach Auffassung von Robert D. Silverman von den RSA Laboratories sind bei dem in der letzten Woche
vom israelische Computer Experte Adi Shamir vorgestellte Gerät, mit dem sich RSA-
Shamir, selbst einer der Entwickler der RSA Verschlüsselung, kombinierte existierende Technik in einem speziellen Rechner, der sich für etwa 5000 US-
Nach seinen Berechnungen könnten 15-
Nach Silvermans Auffassung ist Shamirs Idee eine theoretisher Fortschriit, bis jedoch das Gerät realisiert wird und die Probleme in der Auflösung großer Matrizen nicht
gelöst sind, wird man mit dem Gerät keine 768-